Ricoh CX5
Die Digital-Kompaktkamera mit 10,7-fachem Zoomobjektiv (28-300 mm) sorgt mittels Hybrid-Autofokus-System für superschnelle Scharfeinstellung

26.01.2011 - Ricoh Co., Ltd. (Präsident und CEO: Shiro Kondo) stellt die neue Digitalkamera CX5 vor. Das kompakte Modell mit 10,7-fachem Zoomobjektiv 28-300 mm verfügt über das neue Hybrid-AF-System von Ricoh zur Beschleunigung der automatischen Scharfeinstellung.

Die Zeit für die Scharfeinstellung
verringert sich dank dem Hybrid-Autofokus bis auf 0,2 Sekunden, sowohl bei Weitwinkelbrennweite 28 mm als auch mit 300 mm Tele. Verglichen mit dem Vorgängermodell CX4 ist dies etwa doppelt so schnell. So verpasst man nicht den richtigen Moment, sondern kann ihn wie gewünscht im Bild festhalten.

Die Super-Resolution-Technologie
der CX5 ermöglicht das Aufzeichnen besser aufgelöster Bilder nach Wahl der Höchstauflösungs-Funktion. Zudem sind, wenn man den Hochauflösungs-Digitalzoom benutzt, Telefotos entsprechend 600 mm Kleinbildbrennweite mit minimalen Qualitätsverlusten möglich.

Zusätzlich zu den neuen Motivprogrammen "Kochen", "Feuerwerk" und "Golfschlag-Serienfunktion" bietet die CX5 verbesserte Features, die das Fotografieren noch interessanter machen – beispielsweise die Möglichkeit, den Hochauflösungs-Digitalzoom mit dem Zoom-Makro und weiteren Funktionen zu verknüpfen. Mit der CX5 ist erneut eine fortschrittliche Weiterentwicklung gelungen, die dem Ricoh Leitgedanken "Ein Gerät, das man jeden Tag benutzen möchte" alle Ehre macht.

Bewertung

Wir haben die CX5 einem Kurztest unterzogen. Kurz ist der Test, weil die Kamera bis auf einige, immerhin wesentliche, Merkmale identisch ist zum Vorgänger CX4. Auf Messwert-Auflistungen haben dabei wir bewusst verzichtet, weil wir viel mehr verständlich erklären möchten, worum es geht.

Im Trend liegt heute u.a. die Erzielung eines schnelleren Scharfstellens der Kamera. Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras können Kompaktkameras eigentlich keinen Phasen-Autofocus einsetzen, der bei herunter geklapptem Spiegel spezielle Sensoren für die Entfernungsfindung nutzt. Wie beim Live-View muss ein Kontrast-Autofocus reichen. bei wird -recht schnell- der Focus des Objektivs durchfahren und der Sensor dahingehend überprüft, bei welcher Focus-Einstellung der Kontrast am höchsten ist. Das wird dann als "scharf" definiert. Natürlich benötigt solch ein mechanischer Vorgang mehr Zeit als die direkte Messung beim Phasen-Autofocus. Daher werden einige der Sensorpunkte bei einigen Kompaktkameramodellen zu speziellen Sensoren umfunktioniert. Die entstehenden "Löcher" ergänzt die Kameraelektronik recht gut. Vorteil: Je nach Lichtsituation kann die schnellere / genauere Messmethode von der Kamera gewählt werden (deswegen die Bezeichnung "Hybrid"). Das macht die CX5 dann deutlich schneller beim Scharfstellen.

Das Marketing ist recht einfallsreich wenn es darum geht, potentielle Käufer zu beeindrucken. Eine (auf KB umgerechnete) Brennweite von 300mm (oder gar 600mm beim "Hochauflösungs-Digitalzoom") ist für viele Kunden ein Kaufargument. Dass solch extreme Brennweiten bei den winzigen Zoomobjektiven regelmäßig zu Kontrast- und Schärfeverlust führen müssen (das ist Physik), wird von den Kunden meist übersehen. Auch ist es nur bei extrem hellen Lichtverhältnissen möglich, mit den extremen Telebrennweiten aus der Hand verwacklungsfrei zu fotografieren. Das "Reh am Waldesrand" erscheint meist nur in der Dämmerung und ist ohne Stativ nicht scharf abzubilden. Und wer schleppt schon ein Stativ mit sich herum, der eine super-kompakte Kamera mit sich führt? Viel wichtiger ist ein breiter Weitwinkel z.B. für Gruppenfotos oder Architekturaufnahmen, und den bietet die CX5 ja ebenfalls.

Die CX5 ist eine schicke, kompakte Superzoom- und Reisekamera, die ihre besten Ergebnisse bei guten Lichtverhältnissen liefert, falls man den Automatik-Modus verwendet. Höhere ISO-Werte (= Verstärkung des Sensorsignals) mögen die inzig-winzig-kleinen Sensoren der Kompaktmodelle nicht so sehr, da macht auch die neue CX5 keine Ausnahme. Wer aber bereit ist, einen vertieften Blick in die Bedienungsanleitung der CX5 zu werfen, der kann mit den sinnvollen Funktionen, welche die Kamera bietet, deutlich bessere Ergebnisse erzielen als im "Vollautomatik-Modus". Tja, von nix kommt nix. Um gute Bilder zu machen, braucht es auch heutzutage zum einen ein gutes Werkzeug (Kamera) und einen wissenden Menschen dahinter (Fotograf/in). Wer sich nicht mit der schönen neuen Technik vertraut machen möchte: kein Problem. Dafür gibt es die Modelle der 100-Euro-Klasse und den "Omma-Modus". Wer aber das Optimum erreichen will, der ist mit der CX5 und deren erweiterten technischen Möglichkeiten gut bedient.


Die CX 5 ist in drei Farben erhältlich: schwarz, silber und pink. Sie ist voraussichtlich ab Mitte Februar 2011 lieferbar.
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